Seit drei Jahrzehnten ermöglicht unser Ambulant Unterstützte Wohnen (AUW) vielen Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause. Was damals mit der Idee vom sogenannten „Drubbelwohnen“ (= eng zusammen) begann, ist mittlerweile ein wichtiger Meilenstein für Inklusion in Münster. Und der wurde am vergangenen Wochenende gebührend gefeiert!
Über 100 Nutzer*innen und Mitarbeitende „drubbelten“ sich im festlich dekorierten Lebenshilfe-Wohnzimmer „Stube“, um gemeinsam anzustoßen, zu feiern und in Erinnerungen zu schwelgen. Bei kalten Getränken und leckeren Snacks kamen unter anderem Andrea Böckmann, Melanie Welter und Michael Tovar zu Wort, die von ihren ganz persönlichen Geschichten mit dem AUW erzählten. Doris Langenkamp, Vorsitzende der Lebenshilfe, brachte es in ihrer Rede auf den Punkt: „Wenn man sich fragt, was das AUW ist, dann ist die Antwort ganz klar: AUW, das sind Sie alle!“
Ein Quiz zu den Ausflugszielen des AUW, ein Auftritt der AUW-Impro-Gruppe Einfall sowie eine Foto-Aktion sorgen für viele Lacher und gute Stimmung, an den Tischen gab es Wiedersehensfreude und ordentlich Klönschnack über alte Zeiten – „Es fühlt sich an wie eine Familienfeier“, freuten sich Niklas Wulfert und Janine Post, die als Leitung des Fachdienstes den Nachmittag vorbereitet hatten.
Ein besonders schönes Geschenk in Form eines selbstgeschriebenen Gedichts hatte Heinz Eggenwirt dabei:
„Blickt man 30 Jahre mal zurück, seitdem gibt's das AUW, zum Glück!“